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Stadtwerke und Nabu sorgen für schickes Storchen-Heim

Neue Nisthilfe für Weißstorch am Heinekamp

Bereits vor einigen Jahren entstand auf dem Grundstück des Trinkwassergewinnungsgebietes der Stadtwerke Rinteln am Heinekamp eine Storchennisthilfe. „Die Bedingungen vom Standort her sind optimal“, erklärt Dr. Nick Büscher, Vorsitzender des Naturschutzbunds (Nabu) Rinteln. Die Nähe zur Weser, der freie Anflug sowie das Nahrungsangebot auf den angrenzenden Grünlandflächen würden eine gute Ausgangslage schaffen.

Da „Meister Adebar“ jedoch weiter auf sich warten lässt, haben Nabu und Stadtwerke Rinteln nun mit einem Hubwagen, der zu diesem Zweck von Firma Schöttker kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, die Nisthilfe aufgewertet. Hierfür wurde das Storchennest mit grobem Holzmulch ausstaffiert. Zuvor wurde ein Lochblech auf dem Boden der Nisthilfe eingebracht, das den Mulch davon abhält, nach unten zu fallen. Gleichzeitig verhindert es Staunässe, da die Feuchtigkeit entweichen kann.

Mit dieser Maßnahme bedient man sich eines Tricks: „Störche sind stets auf der Suche nach passenden Brutplätzen. Wenn man Nistmaterial einbringt, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Storch die Nisthilfe annimmt“, so Büscher weiter.

© Schaumburger Zeitung, 31.03.2021

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