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Mehr Raum für Neues

Umgebaute DLRG-Räumlichkeiten feierlich eingeweiht/ Kostenrahmen von 90.000 EUR eingehalten

„Es ist vollbracht!“, sind die ersten Worte, mit denen Henning Wessel, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Rinteln, die Mitglieder und Freunde der DLRG zur Einweihung der neuen und umgebauten Räumlichkeiten im Weserangerbad eingeladen hat.

Wessel ist stolz, dass aller rechtzeitig fertig wurde und die Kosten nicht explodierten: „Es war viel Arbeit, aber auch ein bemerkenswerter Einsatz von allen Beteiligten. Tausend Dank an die Helfer, unterstützenden Unternehmen und natürlich die Bäderbetriebe.“

Die Erweiterung der Gruppenräume begann im September des vergangenen Jahres. Konkret wurden die bereits von der DLRG genutzten Räume modernisiert und durch einen Anbau erweitert, der den neuen Gruppenraum bildet. Darüber hinaus errichtete man zwei Doppelgaragen, um die Fahrzeuge, die vorher in der ganzen Stadt verteilt waren, zentral unterzubringen. Auch die sanitären Anlagen sind runderneuert. „Das neue Heim soll der Anlaufpunkt für alle Mitglieder sein. Früher war es hier kalt und wir hatten zu wenig Platz“, berichtet Wessel. Jetzt sei die Situation in vielerlei Hinsicht verbessert worden. „Wir können hier nun Schulungen und Versammlungen durchführen, weil der Platz endlich da ist. Auch das Material und die Fahrzeuge können wir dort lagern, wo sie hingehören – nämlich an der Weser“, sagt Wessel, der sich sichtlich freut. In seiner Eröffnungsrede dankt er außerdem Joachim Spohr, dem zweiten Vorsitzenden der Ortsgruppe, der als „Aufsichtshabender am Bau“ viele Stunden im neuen Domizil verbrachte.

Auch Spohr selbst zeigt sich überglücklich über die Fertigstellung: „Wir haben hier bis gestern Abend geackert, aber bis auf ein paar Kleinigkeiten ist alles fertig geworden.“ Er sei sehr stolz, der Bau sei ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der DLRG Rinteln.

Auf der Einweihungsfeier waren rund 130 Gäste anwesend, die die Rede von Wessel genauso aufmerksam verfolgten wie die des Bäderbetriebe-Chefs Jürgen Peterson, der das Baustellen-Flatterband gemeinsam mit Wessel durchschnitt und das neue Heim damit offiziell eröffnete. Peterson, der vertretend für Bürgermeister Thomas Priemer sprach, sagte, dass „die Unterbringungssituation sehr beengt war“ und eine Erweiterung „einfach nötig“ gewesen sei.

Zusätzlich freue ihn, dass der Kostenrahmen, der bei rund 90 000 Euro angesetzt war, nicht gesprengt wurde. Neben der DLRG hat die Einweihung auch positive Folgen auf die Freibadgäste, die sich durch die weitere Unterstützung der Ortsgruppe bei der Badeaufsicht auch in Zukunft sicher fühlen dürften.

© Schaumburger Zeitung, 24.06.2019

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