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Knapp am Stromkabel vorbeigebaggert

Stadtwerke Rinteln müssen Leitung vier Meter unter Riesbach hindurch verlegen

Seit Montag ist die Ortsdurchfahrt von Klein Holtensen voll gesperrt, der Ausbau hat begonnen. Derzeit wird die Oberfläche der Straße aufgebrochen, damit die Regenwasserkanäle neu verlegt werden können. Dabei ist es gleich zu einem ersten Problem gekommen. Der Baggerfahrer hat ein Starkstromkabel aufgedeckt, das auf der Riesbachbrücke verläuft.

„Das war knapp. Fast hätten die Klein Holtensener ohne Strom dagestanden“, stellte Martin Niemeier von den Stadtwerken Rinteln fest. Er wurde dazugerufen, denn es muss dringend eine Lösung her.

„Wir müssen das Kabel unter dem Riesbach hindurch verlegen, und zwar mindestens in vier Metern Tiefe“, sagte Niemeier vor Ort. Dazu müsse das Kabel verlängert werden, denn es muss von einer Wiese neben dem Feuerwehrhaus unter die Erde verlegt werden und soll etwa zehn Meter hinter dem Riesbach wieder „auftauchen“. Mit seinen Kollegen Tobias Held und Rick Ebeling hat Niemeier das weitere Vorgehen besprochen und auch mit einem Mitarbeiter der Telekom abgestimmt. „Wir müssen am Mittwoch nämlich nicht nur zwei Starkstromkabel unter dem Bach verlegen, sondern auch ein Telekom-Kabel“, erklärt Niemeier. Die Klein Holtensener müssen aber nicht befürchten, ohne Strom zu sein. „Das überbrücken wir alles“, so Niemeier.

Ansonsten ist zum Beginn des ersten Bauabschnitts alles nach Plan verlaufen. Das Wetter ist bestens und die Arbeiten an der Kreisstraße 63 gehen gut voran.

© Schaumburger Zeitung, 11.04.2018

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