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Hydrant explodiert

Keine Schäden an Straße oder Gebäuden/ Wasserbereits versickert

In der Behrenstraße hat eine meterhohe Wasserfontäne in der Nacht zum Freitag für ein spektakuläres Schauspiel gesorgt. Ein Hydrant explodierte förmlich bei einer routinemäßigen Kontrolle der Feuerwehr. Das Wasser schoss ungehindert aus der Leitung, durch den Hydranten und in die Luft.

„Normalerweise verhindert ein Schieber zwischen der Wasserleitung und dem Hydranten das unkontrollierte Austreten des Wassers“, erklärt Thomas Sewald von den Stadtwerken Rinteln. Der betroffene Hydrant sei allerdings bereits vor der Kontrolle defekt gewesen, weil eben jener Schieber nicht mehr funktionierte. Aufgrund der Fehlfunktion wurde der Hydrant mit einer sogenannten Kralle versehen, die ihn verschließt und dem Wasser den Weg ins Freie versperrt. Bei der Kontrolle durch die Feuerwehr sei die Kralle durch falsches Bedienen der Werkzeuge beschädigt worden, was zum Herausschießen des Wassers führte.

Sewald beruhigt jedoch: „Es gab einen kleinen Druckabfall in einigen Haushalten. Das bedeutet aber lediglich, dass das Wasser etwas langsamer aus dem Hahn kommt. Mittlerweile ist das Wasser am Straßenrand versickert und alles läuft wieder normal.“ Es sei also weder ein Schaden im Wassernetz, noch für die Kunden entstanden. Auch Probleme wie ein Absacken der Straße schließt Seewalt aus: “Dafür müsste schon mehr Wasser über einen längeren Zeitraum aus dem Hydranten sprudeln“, erklärt der Fachmann.

© Schaumburger Zeitung, 08.09.2018

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