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Gasleck: Grundschule evakuiert

Gasanschluss im Nachbarhaus nach Baggerarbeiten defekt / Stadtwerke beheben Problem

Auf einmal hat alles ganz schnell gehen müssen. Innerhalb von nur fünf Minuten evakuierte die Feuerwehr 133 Schüler aus der Grundschule Exten. Das Szenario werde laut Schulleiterin Barbara Hoth jährlich geprobt. Im Ernstfall hat alles funktioniert – 45 Minuten später waren alle wieder in ihrem Klassenraum. Doch was war passiert?

Bei Straßenbauarbeiten hat ein Bagger an der Straße Vor den Höfen gestern Mittag einen Gashausanschluss beschädigt. Die Stadtwerke klemmten den Anschluss provisorisch ab und behoben den Schaden im Verlauf des Nachmittags.

Zuvor führte die Feuerwehr Messungen durch, um eine Belastung durch das Gas auszuschließen. Nachdem sich das Gas verflüchtigt hatte, kehrten die Schüler wieder in die Klassenräume zurück. Während des Einsatzes sperrten Polizei und Feuerwehr die Straße von der Feuerwache Exten bis zur Einmündung in die Mittelstraße. Gegen 12.45 Uhr hoben die Einsatzkräfte die Sperrung wieder auf. Stadtbrandmeister Tim Schinz zum Verlauf des Einsatzes: „Unsere Aufgabe bestand im Wesentlichen darin, den Bereich abzusperren. Den Rest haben dann die Kollegen von den Stadtwerken übernommen.“ Neben der Polizei und der Feuerwehr Rinteln waren auch die Ortsfeuerwehren Krankenhagen, Steinbergen, Möllenbeck, Wennenkamp und Unter der Schaumburg im Einsatz. Die Räumungen und der ganze Einsatzhergang verliefen ruhig. Verletzt wurde niemand.

Schulleiterin Hoth spricht sowohl Feuerwehr als auch Polizei ihr Lob aus: „Der Ablauf war einfach super. Es gab klare Anweisungen, sodass jeder genau wusste, was zu tun ist.“

© Schaumburger Zeitung, 11.09.2020 

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