logo for printview

Fertig, aber vorerst noch geschlossen

Im Hallenbad Steinbergen werden letzte Malerarbeiten erledigt

Seit Mai 2019 ist es geschlossen, nun könnte es wieder aufmachen – zumindest theoretisch: Die Bauarbeiten im Hallenbad Steinbergen sind weitestgehend abgeschlossen. Das erklärt Jürgen Peterson, Geschäftsführer der Stadtwerke und Bäderbetriebe Rinteln, auf Anfrage dieser Zeitung.

„Hier werden derzeit noch restliche Malerarbeiten erledigt“, erläutert Peterson. Dann sei noch eine Grundreinigung des Hallenbades nötig, und alle ausgelagerten Ausstattungsgegenstände müssten wieder eingeräumt werden. Außerdem müssten alle vorgenommenen Arbeiten abgenommen werden. In dem Gebäude aus den siebziger Jahren ist in den vergangenen Monaten schließlich viel passiert: Das Bad hat unter anderem bodentiefe Fenster bekommen, die für mehr Licht sorgen, das Gebäude wurde besser isoliert, was wiederum Energieverbrauch und -kosten senken dürfte.

Außerdem wurde ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk installiert, das so viel Wärme abgeben soll, dass damit auch Turnhalle und die ehemalige Schule beheizt werden sollen. Bislang wurde dort mit Ölheizungen Wärme erzeugt.

Auf dem Dach und an der Fassade des Hallenbades Steinbergen ist von den Stadtwerken Rinteln eine neue Photovoltaikanlage gebaut worden. Ein Teil des Flachdaches soll in den nächsten Wochen noch begrünt werden, dort sollen künftig Gräser wachsen. Jetzt, da das Gerüst gerade abgebaut wurde, kann man zumindest von außen schon viel von den Neuerungen sehen. „Die Photovoltaik-Module über der Fensterfront dienen neben der Stromerzeugung insbesondere auch als optische Gestaltungselemente für eine aufgelockerte Fassadenansicht“, erläutert Peterson.

Doch auch innen hat sich viel getan: Das Hallenbad sieht moderner, heller und freundlicher aus, mit transparenten Glastüren und einem hell gefliesten Boden. Außerdem können die Gäste ab der Inbetriebnahme neue Umkleidekabinen und nagelneue Spinde erwarten.

Veranschlagt wurden für die Arbeiten knapp 700 000 Euro. „Zurzeit bewegen wir uns beim Hallenbad Steinbergen im Kostenrahmen“, erläutert Peterson. Wie viel die Bauarbeiten ganz genau gekostet haben, steht jetzt noch nicht fest: Derzeit finden die Abnahmen statt, erläutert Peterson, und die einzelnen Gewerke werden schlussgerechnet. „Hiernach können konkrete Aussagen über die entstandenen Gesamtkosten gemacht werden.“ Wann das Hallenbad Steinbergen – ebenso wie das in Rinteln sowie das Weserangerbad – wieder öffnen kann, steht jedoch noch nicht fest.

© Schaumburger Zeitung, 07.04.2020

« zurück zur Übersicht