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Corona reduziert Besucherzahl

Weserangerbad: Geschäftsführer blickt zufrieden auf besondere Saison zurück

Die Freibadsaison in der Weserstadt ist vorbei. „Die Bilanz fällt trüb aus“, wie Bäderbetriebe-Geschäftsführer Jürgen Peterson auf Anfrage dieser Zeitung erklärt.

Im Jahr 2020 hat sich die Besucherzahl im Weserangerbad gegenüber 2019 von rund 64.000 Besucher auf rund 35.100 reduziert. Demzufolge verringerten sich auch die Einnahmen von 135.000 Euro auf nur noch 69.500 Euro. Ursachen dafür sind vor allem der aufgrund der Corona-Pandemie spätere Saisonstart und die Beschränkungen der Besucherzahl bei der Nutzung des Bades. Bedenkt man, dass durch die verkürzte Badesaison in manchen Bereichen auch weniger Kosten entstanden, etwa für Energie und Wasseraufbereitung, hält sich der finanzielle Rückgang unterm Strich aber noch in Grenzen. Ein Zuschussbedarf für die Stadt an die Bäderbetriebe Rinteln GmbH entsteht dadurch nicht.

Grundsätzlich sei das Team der Bäderbetriebe mit der Saison aber zufrieden. „Trotz der coronabedingten Hygienebestimmungen lief der Badebetrieb recht reibungslos. Die Besucher waren glücklich darüber, dass das Bad geöffnet hatte, und fanden unter anderem das in Bahnen geregelte Schwimmen sehr positiv“, so Peterson. Teilweise sei man sogar mit der Bitte an das Personal herangetreten, das Konzept der getrennten Bahnen beizubehalten.

Die Badbesucher hätten sich weitgehend an das Hygienekonzept gehalten. Ermahnungen in großem Umfang seien nicht erforderlich gewesen. „Die Entscheidung, das Weserangerbad trotz der Corona-Pandemie-Beschränkungen zu öffnen, war richtig“, so Jürgen Peterson.

© Schaumburger Zeitung, 02.10.2020 

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